Für meinen Einstieg würde ich den ausführlichen Beitrag auf Webwiki.at als Orientierung nutzen. Unter
https://webwiki.at/gesundheit/fermentieren-von-wildkraeutern-die-vergessene-kunst-im-garten/ finde ich Informationen zur Auswahl, Vorbereitung und Fermentation verschiedener heimischer Wildkräuter. Besonders hilfreich finde ich die Hinweise, nur eindeutig bestimmte Pflanzen aus unbelasteten Bereichen zu sammeln. Dort wird außerdem erklärt, dass sich beispielsweise Giersch, Löwenzahn, Brennnessel und Vogelmiere für erste Versuche eignen können.
Ich würde zunächst nur eine kleine Menge verarbeiten und dabei besonders auf saubere Gläser sowie die empfohlene Salzmenge achten. Außerdem sollte das Pflanzenmaterial während der Fermentation vollständig von Flüssigkeit bedeckt bleiben, damit möglichst wenig Sauerstoff daran gelangt. Bei ungewöhnlichem Geruch, sichtbarem Schimmel oder anderen Anzeichen einer Fehlgärung würde ich das Ferment vorsichtshalber entsorgen. So kann ich mich schrittweise mit der Methode vertraut machen und herausfinden, welche Wildkräuter mir fermentiert geschmacklich am besten gefallen.