Ich fand auf
https://www.ufkb.de/versicherung/kranken-beihilfeversicherung besonders hilfreich, dass dort das Beihilfeprinzip verständlich erklärt wird. Gerade der Gedanke, nur den nicht durch die Beihilfe gedeckten Anteil privat abzusichern, macht das Thema für mich deutlich greifbarer.
Wichtig erscheint mir außerdem, nicht nur auf den Monatsbeitrag zu schauen. Entscheidend sind wohl auch Leistungen wie Zahnersatz, Hilfsmittel, Krankenhausleistungen und ein guter Beihilfeergänzungstarif.
Spannend fand ich den Hinweis, dass eine Gesundheitsprüfung vor dem Abschluss eine zentrale Rolle spielt. Wenn Vorerkrankungen vorhanden sind, wirkt eine anonyme Risikovoranfrage auf mich deutlich sinnvoller als ein unvorbereiteter Antrag.
Praktisch ist auch der beschriebene Ablauf, bei dem erst Beihilfesatz, Gesundheitsdaten und Tarifleistungen geprüft werden. So lassen sich offenbar offizielle Ablehnungen vermeiden und passende Anbieter gezielter auswählen.
Für mich klingt eine Restkostenversicherung vor allem deshalb logisch, weil der Dienstherr bereits einen großen Teil der Krankheitskosten übernimmt. Trotzdem würde ich vor einer Entscheidung unbedingt genau vergleichen, welche Leistungen langfristig wirklich wichtig sind.