Ich hatte ein sehr ähnliches Problem mit meiner Hecke und kann dich gut verstehen, das ist echt frustrierend. Bei mir hat sich herausgestellt, dass besonders die Trockenheit ein großer Faktor war – gerade junge Pflanzen brauchen deutlich mehr Wasser, als man denkt. Nachdem ich angefangen habe, regelmäßig zu gießen und im Frühjahr etwas Kompost eingearbeitet habe, kam langsam wieder Bewegung rein. Ein leichter Rückschnitt kann zusätzlich helfen, weil die Pflanzen dadurch oft kräftiger austreiben.
Ich habe mich damals auch intensiver informiert und bin dabei auf die Hainbuche (Carpinus betulus) gestoßen, die als sehr robuste und schnittverträgliche Heckenpflanze gilt. Gute Infos und Details dazu findest du hier:
https://www.native-plants.de/3693/hainbuche. Gerade wenn sie einmal richtig eingewurzelt ist, ist sie ziemlich pflegeleicht und verzeiht auch mal Fehler. Wichtig ist aber wirklich die Anfangsphase – da entscheidet sich oft, wie gut sie später wächst.
Geduld spielt auch eine große Rolle, manchmal brauchen die Pflanzen einfach etwas Zeit, um sich zu erholen.