Hallo zusammen,
ich kann deine Gedanken total nachvollziehen – genau diese Unsicherheit hat man im Ernstfall fast immer. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man bei einem akuten Rohrbruch oder Wasserschaden nicht zu lange zögern sollte. Das Wichtigste ist erstmal, den Schaden so schnell wie möglich zu begrenzen, also Wasser abstellen und im Zweifel direkt einen Fachbetrieb kontaktieren. Versicherungen erwarten in der Regel sogar, dass man aktiv wird, damit sich der Schaden nicht weiter ausbreitet.
Gleichzeitig ist es aber sinnvoll, die Versicherung so früh wie möglich zu informieren. Oft reicht ein kurzer Anruf, um den Schaden zu melden und sich abzusichern. So ist man auf der sicheren Seite, falls später Fragen zu den Maßnahmen oder Kosten entstehen.
Was Komplettdienstleister angeht, habe ich überwiegend gute Erfahrungen bzw. Rückmeldungen gehört. Gerade in so einer Stresssituation kann es eine enorme Entlastung sein, wenn sich ein Betrieb um Leckortung, Trocknung und Sanierung kümmert und zusätzlich die Dokumentation für die Versicherung übernimmt. Wichtig ist dabei vor allem, dass alles sauber festgehalten wird, damit es später keine Probleme bei der Kostenübernahme gibt.
Trotzdem würde ich immer ein Auge darauf haben, dass keine unnötigen Maßnahmen durchgeführt werden und im Zweifel kurz Rücksprache mit der Versicherung halten. Wenn die Kommunikation transparent läuft und der Schaden ordentlich dokumentiert ist, funktioniert das Ganze in der Praxis meistens ziemlich reibungslos.
Ich habe dazu auch eine Seite gefunden, die ganz gut erklärt, wie die professionelle Wasserschadenbeseitigung abläuft und was alles dazugehört:
https://www.die-bautrockner.de/wasserschadenbeseitigung/